Gesundheit & Hormone

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ToggleWas hilft wirklich gegen Wechseljahresbeschwerden? 7 natürliche Wege, um dich wieder wohler zu fühlen
Wechseljahre – und plötzlich fühlt sich vieles anders an
Hitzewallungen, Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen oder das Gefühl, nicht mehr ganz so belastbar zu sein – viele Frauen erleben die Wechseljahre als eine Zeit großer Veränderungen. Auch ich selbst habe in dieser Zeit sehr unter der hormonellen Veränderung gelitten. Daher hat mich die Frage: „Was hilft wirklich gegen Wechseljahrsbeschwerden“ lange Zeit beschäftigt.
Die gute Nachricht: Du musst nicht alles einfach hinnehmen.
Es gibt viele Möglichkeiten, deinen Körper in dieser Lebensphase zu unterstützen. Manche sind wissenschaftlich gut untersucht, andere beruhen vor allem auf den Erfahrungen vieler Frauen.
Ich finde: Beides darf seinen Platz haben – solange wir realistisch bleiben und keine Wunder erwarten.
Hier stelle ich dir sieben natürliche Möglichkeiten vor, die sich gut in den Alltag integrieren lassen.
1. Krafttraining – der unterschätzte Alleskönner
Wenn ich heute noch einmal einen gesundheitlichen Rat geben dürfte, wäre es wahrscheinlich dieser:
Baue Muskeln auf.
Krafttraining kann dabei helfen,
- Muskelmasse zu erhalten,
- die Knochengesundheit zu unterstützen,
- den Stoffwechsel anzuregen,
- das Gleichgewicht zu verbessern
- und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.
Ich selbst trainiere inzwischen regelmäßig im Fitnessstudio und möchte es nicht mehr missen.
Dem Thema „Krafttraining ab 50“ habe ich einen eigenen Beitrag gewidmet. Hier kannst du ihn lesen:
2. Ausreichend Eiweiß
Mit zunehmendem Alter steigt der Bedarf an hochwertigem Eiweiß.
Proteine unterstützen nicht nur den Muskelaufbau, sondern tragen auch zum Erhalt der Muskelmasse bei.
Besonders gute Quellen sind:
- Magerquark
- Skyr
- Eier
- Fisch
- Hülsenfrüchte
- Tofu
Tofu versorgt uns nicht nur mit Eiweiß sondern enthält reichlich Isoflavone (Phytoöstrogene), die dem menschlichen Östrogen ähnlich sind. Sie können Wechseljahrssymptome wie Hitzewallungen abmildern.
Bei mir steht 1-2x Woche ein Gemüsegericht mit Tofu auf dem Speiseplan.
3. Entzündungshemmende Ernährung
Gemüse, Beeren, hochwertige Pflanzenöle, Nüsse und Omega-3-reiche Lebensmittel liefern viele wertvolle Nährstoffe.
Ich selbst habe mich nach meiner Hashimoto-Diagnose intensiver mit Ernährung beschäftigt und festgestellt, wie viele kleine Veränderungen sich im Alltag umsetzen lassen.
Perfektion ist dabei gar nicht nötig.
Da sehr viele Frauen ab 50 unter Krankheiten leiden, die durch stille Entzündungen hervorgerufen wurden, finde ich das Thema sehr wichtig. Erfahre hier, wie du deinen Körper durch entzündungshemmende Ernährung stärken kannst:
4. Bewegung statt Höchstleistung
Nicht jede Trainingseinheit muss schweißtreibend sein.
Spaziergänge, Schwimmen, Radfahren oder Wassergymnastik bringen den Kreislauf in Schwung und können gleichzeitig Stress abbauen.
Gerade an heißen Sommertagen reichen oft schon zehn bis zwanzig Minuten Bewegung. Versuche, Bewegungsformen zu finden, die dir Spaß machen. So gelingt es dir am besten, eine tägliche Routine aufzubauen.
5. Hormon-Yoga – für manche Frauen eine interessante Möglichkeit
Immer wieder lese ich von Frauen, die mit Hormon-Yoga gute Erfahrungen gemacht haben.
Dabei handelt es sich um eine spezielle Yogaform, die Atemtechniken, Körperhaltungen und Energieübungen miteinander verbindet.
Viele Anwenderinnen berichten über:
- mehr Energie,
- besseren Schlaf,
- weniger Hitzewallungen
- und ein gesteigertes Wohlbefinden.
Die wissenschaftliche Studienlage ist bislang allerdings noch begrenzt.
Außerdem ist Hormon-Yoga nicht für jede Frau geeignet. Bei bestimmten Erkrankungen – etwa hormonabhängigen Krebserkrankungen oder einigen Schilddrüsenerkrankungen – sollte vor Beginn ärztlicher Rat eingeholt werden.
Ich selbst habe Hormon-Yoga bisher nicht ausprobiert. Zum einen spielt mein Handgelenk bei vielen Stützübungen nicht mit, zum anderen schaue ich aufgrund meiner Hashimoto-Erkrankung lieber etwas genauer hin.
Das zeigt aber auch: Nicht jede Methode passt zu jeder Frau – und das ist völlig in Ordnung.
6. Schlaf und Regeneration
Früher dachte ich oft, Sport allein sei entscheidend.
Heute weiß ich: Erholung gehört genauso dazu.
Während wir schlafen, laufen viele wichtige Regenerationsprozesse ab.
Wer dauerhaft zu wenig schläft, fühlt sich häufig erschöpfter und weniger belastbar.
7. Stress reduzieren und gut für sich sorgen
Vielleicht ist das sogar der wichtigste Punkt.
Viele Frauen kümmern sich jahrzehntelang um Familie, Beruf oder andere Menschen.
Die Wechseljahre können ein guter Zeitpunkt sein, den Blick wieder stärker auf sich selbst zu richten.
Manchmal reichen schon kleine Rituale:
- ein Spaziergang,
- ein gutes Buch,
- Zeit in der Natur,
- ein Gespräch mit einer guten Freundin,
- oder einfach bewusst eine Pause.
Mein Fazit
Es gibt nicht die eine Methode gegen Wechseljahresbeschwerden.
Und genau das empfinde ich als beruhigend.
Denn jede Frau darf ihren eigenen Weg finden.
Vielleicht hilft dir Krafttraining, vielleicht eine bewusste Ernährung, eventuell Yoga.
Oder einfach mehr Schlaf und weniger Stress. Oft ist es auch eine Kombination verschiedener Methoden. Am besten, du probierst einfach aus, was dir guttut und was in deinen Alltag passt.
Gesund älter werden bedeutet für mich nicht, alles perfekt zu machen.
Sondern jeden Tag ein bisschen gut für sich selbst zu sorgen.
Meine Empfehlung bei Wechseljahrsbeschwerden
Manchmal ist es hilfreich, ein ausgeklügeltes Programm an der Hand zu haben, welches einen durch diese Zeit begleitet.
MenoPower ist so ein Programm, mit dem ich gute Erfahrungen gemacht habe.
Gabriela Höper, zertifizierte Pilates-Trainerin und Bewegungstherapeutin hat es entwickelt. Es ist ein 28-Tage Intensivprogramm und kommt mit kurzen Übungseinheiten von 10 Minuten aus. Also ideal, um sich auch in einen vollen Alltag integrieren zu lassen.
Hier kannst du es dir einmal unverbindlich anschauen:
FAQ
Was hilft am besten gegen Wechseljahresbeschwerden?
Das ist individuell verschieden. Vielen Frauen helfen regelmäßige Bewegung, Krafttraining, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und Stressabbau.
Ist Hormon-Yoga wissenschaftlich belegt?
Es gibt einige kleinere Studien mit positiven Ergebnissen. Insgesamt ist die wissenschaftliche Datenlage jedoch noch begrenzt.
Ist Hormon-Yoga für jede Frau geeignet?
Nein. Bei bestimmten Erkrankungen, insbesondere hormonabhängigen Tumorerkrankungen oder individuellen medizinischen Fragestellungen, sollte vor Beginn ärztlicher Rat eingeholt werden.
Welche Rolle spielt Ernährung in den Wechseljahren?
Eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel Gemüse, hochwertigen Eiweißquellen und gesunden Fetten kann den Körper in dieser Lebensphase unterstützen.
Muss ich in den Wechseljahren Sport treiben?
Niemand muss Leistungssport betreiben. Schon regelmäßige Bewegung kann sich positiv auf Fitness, Wohlbefinden und Muskelmasse auswirken.
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